BAD IMAGE wirft einen Blick auf Streetart in Duisburg. Ohne die rechtliche oder die künstlerische Seite zu bewerten, möchte ich einen Entdeckungsspielraum darstellen.

Die Bilder auf BAD IMAGE sind größtenteils von Mai 2016 bis April 2017 entstanden. Noch mehr gibt es hier zu sehen:

Die Einteilung der Stadtteile orientiert sich, der Zugänglichkeit halber und obwohl dies teilweise nicht dem Alltagsgebrauch entspricht, an Google Maps.

 

BAD IMAGE befindet sich themengemäß in einem ständigen Wandlungsprozess. Da die Aufnahmen möglicherweise im Moment der Veröffentlichung schon historisch sind, steht das Aufnahmedatum darunter.

 

BAD IMAGE kann bedeuten: schlechtes Image, böses Bild, schlimme Vorstellung, kapputtes Profil, schädliches Abbild, krankes Ebenbild, verdorbenes Bildnis, unguter bildlicher Ausdruck, scheiß Aufnahme, üble Darstellung, unangenehme Abbildung - aber auch: starke Metapher.

 

BAD IMAGE ist ein Reflex auf eine 2016 politisch initiierte Duisburger Imagekampagne. Die Idee, einer Stadt ein geplantes Image zu geben um aus ihr eine Marke zu machen, rief bei mir Fragen in Bezug auf den urbanen Raum hervor:

Wie wird öffentlicher Raum unabhängig von politischer Planung und kommerziellen Zielen gestaltet? Wie wird diese Gestaltung wahrgenommen? Auf welcher Grundlage finden Bewertungen dazu statt?

 

Wer beteiligt sich in welcher Form und mit welcher Absicht an der Gestaltung eines Stadtbildes? Was kann ich gewinnen, wenn ich die Flächen meiner Stadt als Bereicherung wahrnehme und sie immer neu entdecke?

 

Wie persönlich ist ein Wahrnehmungsprozess? Kann ich in einem Raum mit schlechtem Image überhaupt Erfreuliches erkennen? Was formt ein Stadtbild und wie wird es innen kommuniziert und nach aussen transportiert?

 

BAD IMAGE versteht sich als Aufforderung zur wohlwollenden Erkundung und Nutzung des alltäglichen öffentlichen Raumes.

 

Herzlichen Dank allen unabhängigen AkteurInnen!